Die MSysIT Methode

MSysIT  ist sowohl ein Organisations- als auch Vorgehensmodell für kleine und  mittelgroße IT-Organisationen, die ihre Dienstleistungserbringung durch ein geordnetes  Managementsystem betreiben wollen.

MSysIT ermöglicht Ihnen die Steuerung der IT als Service-orientierte und Rollen-basierte Organisation auf der Basis eines einfachen, schlanken und verständlichen Modells mit Fokus  auf die Kompetenzen und Motivation Ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte. Es ist speziell zugeschnitten auf kleine und mittelgroße  IT-Organisationen.

Servicekomponenten in MSysIT

MSysIT betrachtet unterschiedliche Typen von Servicekomponenten, die als  wertschöpfende Faktoren der IT-Organisation betrachtet werden. Jede  Servicekomponente ist durch eine Qualitätsdefinition gekennzeichnet,  d.h. durch einen definierten Satz von Merkmalen, die eine Bewertung der  Servicekomponente i.S. der Wertschöpfung ermöglichen.

MSysIT kennt folgende wesentlichen Typen von Servicekomponenten:

  1. Services: die "Produkte" der IT-Organisation für ihre Anwender und Kunden.
  2. Dienste: stellen das organisatorische Bindeglied zwischen einerseits den  Services und andererseits den technischen Komponenten dar (Bsp.  "NW-Dienst", "Storage-Dienst", "Applikations-Dienst").
  3. Objekte: sind Komponenten technischer Art, die organisatorisch durch Dienste gemanagt werden.
  4. Aufgaben: stellen das “Atom” von Tätigkeiten in der IT dar. Diese Tätigkeiten beziehen sich immer auf Objekte oder Informationen.
  5. Arbeitspakete: repräsentieren zusammengehörende Aufgaben.
  6. Prozesse: sind gesteuerte Abfolgen von Aufgaben und/oder Arbeitspaketen, um wiederholbare Ergebnisse zu erreichen.
  7. Projekte: dienen der Steuerung von Arbeitspaketen in Form von Prozessen, um ein einmaliges Ergebnis zu erreichen
  8. Informationen: repräsentieren das dokumentierte "Wissen" der IT-Organisation. MSysIT kennt vier generische Informations-Arten: Dokumente, Aufzeichnungen, Berichte und Maßnahmen
  9. Incidents: sind Vorfälle, die eine relevante Soll-Abweichung bei Services, Diensten, Objekten oder Informationen anzeigen.
  10. Problems: sind die Ursachen von Incidents.
  11. Changes: bezeichnen Änderungen an Services, Diensten, Objekten und Informationen.

Steuerung der Servicekomponenten in MSysIT

Die Verantwortung für die Erreichung der Qualität und der hierfür erforderlichen Tätigkeiten liegt jeweils bei einer Person oder einem Team.

  1. Person: ein/e Mitarbeiter/in, die für die Qualität einer oder mehrer Servicekomponenten verantwortlich ist. Die jeweilige Ausprägung der Verantwortlichkeit erfolgt in Form von Rollen, z.B. “Service-Owner”, “Arbeitspaketverantwortliche”, “Projektleiterin”, “Change Manager” usw.
     
  2. Team: eine Gruppe von Personen, die für die Qualität einer oder mehrer Objekte und Informationen  verantwortlich ist. Teams werden für Aufgaben, Arbeitspakete und Projekte eingesetzt, die durch eine hohe Komplexität, Flexibilität  und einen hohen Anspruch an professioneller Kommunikation gekennzeichnet sind und die nicht ausschließlich durch einen Prozess gemanagt werden.

Welche dieser Ausprägungen in welchem Umfang in einer IT-Organisation  erforderlich sind hängt von verschiedenen Kriterien ab, wie z.B. Größe,  Reife, Kultur, Kommunikationsverhalten etc.

Kleine und agile  IT-Organisationen werden ihren Schwerpunkt stärker auf die Motivation und Kompetenzen von Personen und Teams legen als auf durch Routine und Standardisierung geprägte formale Projekte und Prozesse. IT-Unternehmen andererseits, die z.B. einen großen Wert auf  Governance legen (müssen), setzen Ihren Schwerpunkt bei den kritischen  Aktivitäten eher auf möglichst vollständig dokumentierte und  kontrollierte Projekte und Prozesse.

MSysIT berücksichtigt diese Anwendungsfälle und bietet hierfür ein einfaches und flexibel anwendbares Modell.

Steuerung der Mitarbeiter und Teams in MSysIT

Im Unterschied zu anderen bekannten und verbreiteten Modellen und Methoden im IT Service Management konzentriert sich MSysIT auf die betroffenen  Führungskräfte und Mitarbeiter. MSysIT setzt auf methodisch fundierte  und strukturierte Art und Weise in seinem Kern auf die Motivation und  Kompetenzen von Mitarbeitern und Führungskräften, die nach MSysIT als  Personen und Teammitglieder aktiv sind.

Motivation und Kompetenzen der Spezialisten, Teammitglieder und Prozessbeteiligte werden in MSysIT im Motivationsmodell beschrieben.

Steuerung der Prozesse in MSysIT

Die "best-practices" nach ITIL® bilden inzwischen den Quasi-Standard im  Prozess Management von IT-Organisationen. Das Prozessmodell nach MSysIT  basiert auf den "best ideas" von ITIL® und beschränkt sich auf einige  wenige Prozesse in einem für kleine und mittlere IT-Organisationen  geeigneten Umfang. Bei der Analyse und Definition von Mindestanforderungen an die Qualität des Management-Systems nutzt MSysIT die “best ideas” von FitSM.

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